Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, Sie davor zu schätzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustiände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsächtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

0 22. Februar 2010


Archiv der Kategorie 'Design'

Impact

Montag, den 22. Februar 2010

Wenn man ueber etwas nachdenkt, dann ist es schwierig solange man sich mittendrin befindet. Wenn man jedoch am Ende steht, scheint es fuer Menschen wesentlich einfacher zu sein Dinge zu reflektieren. Anscheinend laesst sich das auch auf das Leben anwenden. Den Beweis fuer diese These hat Prof. Randy Pausch (* 23. Oktober 1960; † 25. Juli 2008) erbracht.

Pausch war Professor an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania. Sein Forschungsgebiet war die Human-Computer Interaction (HCI), vor allem aber Virtual Reality. Er begruendete u.A. das Alice-Project, bei dem eine offensichtlich funktionierende Idee einfach einmal realisiert wurde: Wenn man Menschen dazu bringt Spass zu haben, dann fokussieren sie ihr Interesse darauf und beginnen dabei Dinge zu lernen, die keine offensichtlichen Beziehungen zum eigentlichen Geschehen haben. Das Alice-Project erleichtert es auf spielerische Weise Programmiersprachen zu lernen und wird (Stand 2008) von 10% der Studierenden von IT-Bereichen in den USA genutzt.

Bei Pausch wurde im September 2006 Bauchspeicheldruesenkrebs diagnostiziert. Er kaempfte mit vielen Behandlungen dagegen an, starb aber im Juli 2008. Zehn Monate vor seinem Tod hielt Randy Pausch seine Last Lecture. Eine letzte Vorlesung zu halten ist Brauch an vielen Universitaeten. Als die CMU allerdings zu seiner letzten Vorlesung lud, war bereits klar, dass der Begriff woertlich zu nehmen ist.

Seine offiziell letzte Vorlesung nutzte Pausch, um auf brilliante Art ueber sein Leben zu sprechen. Er stellte die Vorlesung unter einen Titel (Achieving Your Childhood Dreams), der durchdachter kaum sein koennte. Er nannte seine Kindheitstraeume und wie er sie erreicht hat bzw. wieso es gut ist, dass er auch manche Kindheitstraeume nicht erreicht hat. Er erklaerte, wie er anderen Menschen dabei geholfen hat ihre Kindheitstraeume zu erfuellen und was er aus Allem gelernt hat.

Um die Komplexitaet des Inhalts und der Botschaft seiner Last Lecture zu verstehen reicht es nicht aus darueber zu schreiben. Man muss sie sehen. Es lohnt sich und hat mich sehr beeindruckt.

Das Video der letzten Vorlesung:

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ZoneTrak

Freitag, den 30. Oktober 2009

Mjam, wie Einige schon mitbekommen haben, entwickle ich ein Real-Time Tracking System fuer Katastrophenschutzorganisationen am Pervasive Computing and User Interface Lehrstuhl von Prof. Albrecht Schmidt an der Universitaet Duisburg-Essen… Bevor ich alle langweile: Hier gibt es weitere Informationen fuer die jenigen, die mehr erfahren wollen:

ZoneTrak @ Tomorrow Lab

Ohne GenTechnik

Dienstag, den 11. August 2009

Um mal eins klarzustellen: Ich bin absoluter Befuerworter von Genforschung und ihrer Anwendung. Daher kann ich mich auch nur amuesieren, wenn ich dann hoere, dass es nun ein einheitliches Logo gibt, das mit “Ohne GenTechnik” betitelt ist, aber nur aussagt, dass “mit ein bisschen Gentechnik” gearbeitet wird1.

Ich schlage daher vor ein Logo zu schaffen, das aussagt, dass das Produkt mit Stolz und Absicht durch Gentechnik verbessert wurde. Ein solches Logo ist der freien Nutzung (Public Domain!) zu ueberlassen. Mir faellt im Moment nichts passendes dazu ein. Wem was lustiges einfaellt, kann das gerne skizzieren oder perfektionieren und mir zukommen lassen.

  1. Zitiert von http://www.welt.de/politik/deutschland/article4294693/Ohne-Gentechnik-bedeutet-nicht-was-draufsteht.html []

UI Design und Prototyping

Mittwoch, den 27. Mai 2009

Viele machen es, manche hassen es, manche moegen es: UI Design. Ich gehoere zu der letzten Kategorie, solange keine Anforderungsspezifikationen existieren, die mir von Anfang an suggerieren, dass sie Bockmist sind. Hier ist mal ein {schoener|interessanter|lesenswerter} Blog mit vielen (teilweise kuriosen) Beispielen aus den genannten Bereichen:

Ab zu Wireframes.

Das tragbare Hirn fuer Frauen

Donnerstag, den 23. April 2009

Wenn Frauen keine Maenner haetten, wuerden sie staendig ihre Sachen vergessen. Handy, die Pille, der tragbare Schminkspiegel… Ein paar Leute vom MIT haben vor einer Weile dafuer gesorgt, dass dieses Problem in der Zukunft verschwindet: bYOB.

Nein, dabei handelt es sich nicht um Bring Your Own Beer. Die  Abkuerzung steht fuer Build Your Own Bag. Und der Name ist Programm: Die zukuenftige, intelligente Tasche besteht aus kleinen Quadraten, die sich miteinander verbinden lassen. Jedes dieser Quadrate – genannt Fabric Blocks – ist mit Sensoren ausgestattet und kann mit den anderen Elementen kommunizieren.

[Fabric Blocks]
bYOB is a prototype network integrated into a set of fabric blocks that can be configured into familiar garments and accessories that borrow and share sensory data. The system is designed to afford anyone the ability to build, rip apart and reconfigure intelligent objects.

An den Stellen, an denen man die Fabric Blocks miteinander verbindet, befinden sich auch die Kontakte, die dazu verwendet werden, um mit anderen Blocks zu kommunizieren.

Was kann eine solche Tasche? Folgendes Szenario: Frau Zensursula v.d.L. (Name anonymisiert) verliert ihr Stoppschild, das sie sonst mit sich traegt und in dem Moment, in dem das Schild aus der Tasche faellt, erinnert die Tasche ueber einen Lautsprecher, dass da etwas heruntergefallen ist.

Genug gelabert. Hier gibt es die bYOB Details und hier findet man die Projektseite.

Great work!

PHP Template Engines: Must-Have oder Crap?

Mittwoch, den 18. Februar 2009

Wieder mal muss ich in alten Diskussionen wuehlen und meinen Senf dazu abgeben. Template Engines… Braucht man sie zu Zeiten von PHP5 noch? Muessen Logik und Praesentation getrennt sein? Wieso sollte ich meine Architektur so waehlen, nur weil es Andere machen? Zu Zeiten vor PHP5 war die Hochzeit der Template Engines. Die meisten professionellen Produkte nutzten Template Engines, vor allem weil mehrere Personen an der Softwareentwicklung beteiligt waren. So konnten Designer unabhaengig von den Entwicklern arbeiten. Mittlerweile kann doch aber jeder Designer PHP, oder nicht? Also ist eine Trennung von Logik und Praesentation nicht mehr noetig, oder?

Nein, auch heute kann der grosse Teil der Designer kein PHP. Es gibt zwar eine Menge, die hier und da ein wenig Code verstehen, aber solche Leute sollte man nicht an die Entwicklung von Software lassen. Jeder kann mit ein bisschen Uebung PHP Code schreiben. Aber das ist noch sehr weit entfernt von professioneller Softwareentwicklung.

Viele der neueren Template Engines (Smarty & Co.) bieten die Moeglichkeit Makros zu verwenden, um Bedingungen, Schleifen und andere Konstrukte anzuwenden. Diese Konstrukte werden spaeter durch ein PHP Script ausgewertet und ausgefuehrt. Meines Erachtens loesen solche Makros jedoch die strikte Trennung der Architekturbausteine auf.

In einem Artikel den ich auf phpguru.org mit dem Namen “Simple PHP templating class” und auf hotscripts.com mit dem Namen “Templating – the correct way” gefunden habe, argumentiert der Autor unsachlich gegen die Verwendung von Template Engines mit Saetzen, im folgenden Stil:

Any HTML monkey that can’t handle the above should kill themselves right now, and allow the collective IQ of the world rise a few points.

Mittlerweile bin ich fuer mich persoenlich zu dem Schluss gekommen, dass Logik und Praesentation strikt getrennt sein sollten. Gruende dafuer sind zum Beispiel:

  • PHP Code ist wartbarer und Debugging ist einfacher. Die Komplexitaet einer Codedatei ist niedriger.
  • Aenderungen am Aussehen lassen sich schneller durchfuehren, da der Aufwand die (X)HTML-Bloecke im Code zu finden entfaellt.
  • “Designers don’t do code”.

Gegen die Argumente, dass eine hochkomplexe, dynamische Webseite nicht ohne Logik im Layout auskommt, kann ich nur meine Herangehensweise bei Template Engines anfuehren:

  1. Templates sind hierarchisch angeordnet.
  2. Ein Template enthaelt Platzhalter.
  3. Platzhalter koennen durch ein Template, durch mehrere Templates oder durch Text ersetzt werden.

Dadurch ergibt sich, dass ich auch Schleifen mit Templates verwenden kann, ohne Schleifen in den Templates zu haben. Ich habe in der letzten Zeit alle meine alten Template Engines wiedergefunden und dabei festgestellt, dass ich jede Stufe der Komplexitaet einmal ausprobiert habe. Meine erste Template Engine aehnelt der, die ich im Moment verwende. Im Laufe der Zeit erhoehte sich die Komplexitaet. Ich machte Schleifen und Bedingungen moeglich, fuegte Filterfunktionalitaeten und einen Cache hinzu. Es folgten Kleinigkeiten, wie z.B. ein Rotierer fuer Zeichenketten in Schleifen, den ich vor allem fuer abwechselnd gefaerbte Zeilen verwendet habe.  Ich musste mit der Zeit feststellen, dass die groesseren Moeglichkeiten sich proportional zur Komplexitaetssteigerung verhielten, die ich mit Template Engines eigentlich zu vermeiden versuchte. So wurden die Features meiner Template Engine immer geringer.

Hier mal ein Beispiel fuer die Anwendung meiner Template Engine:

$index = new Template("index");
$table_row = new Template("table_row");
while ($row = mysql_fetch_object($result))
{
    $table_row->set("KEY", $row->key);
    $table_row->set("VALUE", $row->value);
    $index->addChild("ROWS", $table_row);
}

Eine Auszug aus der Beispiel index.tpl:

<table>
    <tr>
        <th>Key</th>
        <th>Value</th>
    </tr>
{ROWS}
</table>

Und die table_row.tpl:

    <tr>
        <td>{KEY}</td>
        <td>{VALUE}</td>
    </tr>

Ich bitte all diejenigen, die Interesse an meiner Template Klasse haben, sich noch etwas zu gedulden. Ich baue mir gerade ein kleines PHP Framework aus Funktionen und Methoden zusammen, die mir das Leben immer sehr vereinfacht haben. Dazu gehoert auch dei Template Klasse.

Achja, bevor ich es vergesse: Es gibt natuerlich auch Template Engines, die so maechtig sind, dass man ihnen nur noch Datenquellen angeben muss, woraus sie automatisiert Tabellen o.ae. generieren. Das sind aber eine ganz andere Klasse von Template Engines, die ich aus dieser Diskussion erstmal ausklammern moechte.

Overkill: Photorealistic!

Mittwoch, den 3. September 2008

Nothing to add…

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Via Dirks Logbuch.

Pirated Sites und Faulheit siegt?

Donnerstag, den 23. August 2007

Also ich bin gerade dabei meine Standardblogs durchzugehen und eins davon ist pixelgraphix, das von einer Designerin gefuellt wird. Gerade las ich, dass ein Iraner ihr komplettes Webseitendesign uebernommen hat und dabei anscheinend auch noch vergessen hat den fremden Content zu loeschen. Oder er gibt sich als sie aus. Echt dreist, denn auf der iranischen Seite – deren Text zumindest fuer mich nicht verstaendlich ist – findet man (geklaute) Bilder von Buechern, die die Autorin von pixelgraphix geschrieben hat. Dass der Typ pixelgraphix nicht lobt, sondern es fuer sein Werk ausgibt kann man wohl am Copyright vermerk “Myself” erkennen. In den Kommentaren zum betreffenden Blogbeitrag auf pixelgraphix fand ich einen Link zu einer Webseite, die Plagiate und aehnliche Missetaten sammelt: pirated-sites.com

Muss ich mich denn schon am fruehen morgen aufregen? Da ‘krisch Kreislauf!