Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, Sie davor zu schätzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustiände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsächtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.

2 13. Januar 2010


Freedom of Speech

Normalerweise twitter ich solche Sachen oder ich teile sie auf Facebook. Aber das Folgende ist es einfach wert gebloggt zu werden:

Nachdem Google sich zunaechst der chinesischen Regierung gebeugt und Inhalte zensiert hat, will Google das nicht laenger mitmachen. Ausgeloest haben das vor allem kuerzlich durchgefuehrte Angriffe auf Google und andere Unternehmen aus dem Bereichen Internet, Finanzen, Technologie, Medien und Chemie. Google hat die U.S. Behoerden und die jeweiligen Firmen ueber die Angriffe informiert und zieht daraus nun Konsequenzen.

Die Angriffe auf Google bezogen sich vor allem auf Diebstahl von Intellectual Property und auf GMail Konten von Menschenrechtsaktivisten. Hier mal ein Auszug aus dem Blogpost von Google:

These attacks and the surveillance they [China] have uncovered–combined with the attempts over the past year to further limit free speech on the web–have led us to conclude that we should review the feasibility of our business operations in China. We have decided we are no longer willing to continue censoring our results on Google.cn, and so over the next few weeks we will be discussing with the Chinese government the basis on which we could operate an unfiltered search engine within the law, if at all. We recognize that this may well mean having to shut down Google.cn, and potentially our offices in China.

Am Ende des Blogposts nimmt Google noch die Mitarbeiter in China in Schutz und schreibt, dass dieser neue Weg, den Google nun einschlaegt, einzig und allein von den Entscheidungstraegern in den USA bestimmt wurde:

We want to make clear that this move was driven by our executives in the United States, without the knowledge or involvement of our employees in China who have worked incredibly hard to make Google.cn the success it is today.

Google hat nun also endlich Menschlichkeit bewiesen und erklaert der chinesischen Zensurpolitik den Krieg.

2 Kommentare zu “Freedom of Speech”

  1. Fabian

    Boah, wie dreist sind die eigentlich? Die Chinesen denken echt, die Welt w?re ein Selbstbedienungsladen. Warum Technologie entwickeln wenn man sie einfach KLAUEN kann?

    Args …

  2. Sebastian

    Sehr guter Schritt in die richtige Richtung. Wunderbar, dass Google die Initiative ergreift und was gegen die Zensur unternimmt. Denn so wie es in China ist, kann es definitiv nicht bleiben

    … auch wenn es ein anderer Kulturkreis ist. Grundlegende Menschenrechte kann man in jeder Kultur akzeptieren. In Kasachstan wird mit toten Ziegen Polo gespielt, na und? Kennen trotzdem Menschenrechte. ;)

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