Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, Sie davor zu schätzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustiände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsächtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.



Monatsarchiv für August 2009

Zensursula’s Reich

Montag, den 24. August 2009

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Propaganda pur… Das haette Goebbels nicht besser hinbekommen. Bevor ich meinen rechten Arm gen Zensursula strecken und ihr Heil wuenschen muss, lauf ich lachend in eine Kreissaege.

Transkript (Ausschnitt):

Und dann sag ich den Linken ganz deutlich: Ihr traut diesem Land nichts zu! Wir sollten in der Lage sein hier deutlich auch Zeichen zu setzen, dass wir diese Sperren können.
[Beifall]
Dann aber, meine Damen und Herren, dann wurde es eine Stufe schlimmer. Dann hieß es verfassungsrechtlich bedenklich wegen der Informationsfreiheit. Meine Damen und Herren, wir sollten nicht den Eindruck vermitteln, unsere Verfassung würde die Verbreitung der Vergewaltigung von Kindern Schutz geben. Das ist absurd! Massenkommunikation ist wichtig, ja. Aber es kann ja wohl nicht so weit gehen, dass man dafür, weil man die Massenkommunikation so hoch stellt, die Würde und den Schutz eines Kindes hinten anstellt und sagt: Dies ist nachrangig. Und dann habe ich, weil die Linken auf Tauchkurs gegangen sind, zunächst einmal alleine mit den Anbietern von Internetzugängen, das sind ganz normale Telefongesellschaften wie die Telekom, Vodafone, Arcor und so weiter, Verträge gemacht. Mein Kabinettskollege Karl-Theodor zu Guttenberg hat Ruck-Zuck ein Gesetz auf den Weg gebracht, das deutlich macht: Wir sperren von Deutschland aus, weil wir eine ganz klare Haltung auch dazu haben, diese schrecklichen Bilder und den Zugang zu diesen schrecklichen Bildern.. Und dann kam das Tollste. Dann kam der Chaos Computer Club und die Piratenpartei, die plötzlich schrien: Das ist Zensur!. Meine Damen und Herren, Kinderpornographie im Internet im Internet anzuschauen ist Kindesmissbrauch und ich rufe all denjenigen zu, die in diesem Zusammenhang von Zensur im Internet sprechen: Das Internet ist kein rechtsfreier Raum und das Recht gilt online genauso wie offline. Was wir niemals in einer Zeitung tolerieren würden, tolerieren wir im Internet genau so wenig.
[Beifall]
Meine Damen und Herren, hier ist der Schlüsselbegriff, auch wenns ungemütlich wird, Verantwortung. Wir werden eines Tages nicht nur gefragt nach dem, was wir getan haben, sondern auch nach dem, was wir vielleicht nicht getan haben. Wo wir gekniffen haben. Wo wir uns geduckt haben, nur weils anstrengend wird. Hier muss man dann auch Farbe bekennen. Hier muss man dann auch Stürme durchstehen. Antoine de Saint-Exupéry, der Vater oder der Autor des kleinen Prinzen, hat es eigentlich wunderschön auf den Punkt gebracht. Er hat gesagt: Mensch sein heißt verantwortlich sein. Genau das ist es: Mensch sein heißt verantwortlich sein. [...]

Zum von mir unterstrichenen Text: Eben, wofuer dann neue Gesetze? Ist doch schon verboten. Diese Frau redet nur Unsinn und gehoert ebenfalls notgeschlachtet.

P.S.: Der versprochene Urlaubsbeitrag kommt sobald die Unterwasserfotos entwickelt wurden…

Ohne GenTechnik

Dienstag, den 11. August 2009

Um mal eins klarzustellen: Ich bin absoluter Befuerworter von Genforschung und ihrer Anwendung. Daher kann ich mich auch nur amuesieren, wenn ich dann hoere, dass es nun ein einheitliches Logo gibt, das mit “Ohne GenTechnik” betitelt ist, aber nur aussagt, dass “mit ein bisschen Gentechnik” gearbeitet wird1.

Ich schlage daher vor ein Logo zu schaffen, das aussagt, dass das Produkt mit Stolz und Absicht durch Gentechnik verbessert wurde. Ein solches Logo ist der freien Nutzung (Public Domain!) zu ueberlassen. Mir faellt im Moment nichts passendes dazu ein. Wem was lustiges einfaellt, kann das gerne skizzieren oder perfektionieren und mir zukommen lassen.

  1. Zitiert von http://www.welt.de/politik/deutschland/article4294693/Ohne-Gentechnik-bedeutet-nicht-was-draufsteht.html []

Fighting Against Poverty

Sonntag, den 9. August 2009


via Dirk.

Presseausweis?

Freitag, den 7. August 2009

Ich habe mir ernsthaft darueber Gedanken gemacht, ob ich mir einen Presseausweis zulegen soll. Geht das als Blogger ueberhaupt? Ja, geht1. Wozu? Ein Beispiel:

Der Eintritt in den Resellerbereich auf der CeBIT ist Resellern, die sich als solche Ausweisen koennen, und der Presse, unter Vorlage eines Presseausweises, vorbehalten.

Die CeBIT ist wahrscheinlich ein schlechtes Beispiel, weil sie als eine der wenig(st)en Veranstaltungen selber Presseausweise fuer Blogger ausstellt. Aber das Beispiel gilt o.B.d.A.

Nun, wieso nicht? Minimal 97 EUR Aufnahmegebuehr in den DVPJ + bis zu 36 EUR monatlichen Mitgliedsbeitrag. *cough*

Idee: Man sollte einen neuen Verband gruenden: den Deutschen Verband der Presseblogger (DVPB). Dabei muesste man Presseblogger nur noch so definieren, dass ein Blogger genau dann ein Presseblogger ist, wenn seine Beitraege nachweislich (zum Teil) journalistischer Natur sind.

  1. http://www.jurablogs.com/de/presseausweis-fuer-blogger []

Ferien

Mittwoch, den 5. August 2009

Endlich ist es soweit. Die letzten Klausuren sind geschrieben. Frei. Schluss. Ende. Bam!

First Person Perspective in Videos

Dienstag, den 4. August 2009


Dem habe ich nichts mehr hinzuzufuegen…

via Babel

Var ist nicht var

Dienstag, den 4. August 2009

Ich bin nun mehrfach darauf gestossen, wie fehlgeleitet manche Personen in Bezug auf Designentscheidungen sind.

C# fuehrt mit der Version 3.0 das Keyword var ein. In der offiziellen C# Reference wird klargestellt, dass var nicht von variant, sondern von variable kommt. Alles andere wuerde die Natur von C# veraendern: C# ist strongly typed, d.h. jede Variable ist von einem Typ. Typdeklarationen und Objektdeklarationen sind eindeutig.

Was ich nun gelesen habe, sind Sachen wie…

I would say use var wherever you can use it

var has a lot of benefits. It forces initializing to not null value, and it introduces flexibility inside the method scope as Chris illustrated in his example.

oder

  1. It induces better naming for local variables.
  2. It induces better API.
  3. It induces variable initialization.
  4. It removes code noise.
  5. It doesn’t require the using directive.

Gegen Letzteres wurde richtigerweise wie folgt argumentiert:

It’s interesting how not only are almost all of these “benefits” mainly stylistic but how they contradict each other. For example, the claim that it leads to “better naming for local variables” really means it compels developers to use LONGER HUNGARIAN STYLE VARIABLE NAMES. Funny enough, these long variable names add more noise to the code overall since they show up everywhere the variable is used compared to a single type name showing up when the variable is declared. The argument that it leads to “better API” is another variation of this theme since it argues that if you are compelled to use LONGER MORE DESCRIPTIVE PROPERTY NAMES (e.g. XmlNode.XmlNodeName instead of XmlNode.Name) then this is an improvement. Someone should inform the ReSharper folks that encoding type information in variable names sucks, that’s why we’re using a strongly typed programming language like C# in the first place.

One more thing, the claim that it encourages variable initialization is weird given that the C# compiler already enforces that. More importantly, the common scenario of initializing a variable to null before it is used isn’t supported by the var keyword.

Zu letztem Absatz musste ich dann noch folgendes lesen:

Usually I don’t like initializing to null, but sometimes I find myself forced to because of some language limitations. So I can agree with you.

So. Zur Klarstellung: Erstens ist es keine Sprachlimitierung. Im Gegenteil: Es ist gewuenscht, dass Variablen, die nicht mit einem Wert belegt wurden, zumindest mit null belegt werden muessen, um keine undefinierten Zustaende zu erreichen. Ein Compiler sollte keine Annahmen ueber die Vorbelegung treffen muessen, da das zu undefinierten Zustaenden fuehren kann. Zweitens: var wurde zu Deklarationen von Variablen mit anonymen Typen geschaffen. Es wurde zeitgleich zu LINQ (und Lambda Expressions) eingefuehrt, was es C# ermoeglicht mit Sprachelementen Datenbankabfragen oder XML Abfragen in der selben Form durchzufuehren (ohne diese Anfragen in SQL umzuwandeln o.ae. Die Idee dahinter ist verwandt mit der von Embedded SQL). Eine solche Abfrage kann wie folgt aussehen (Auszug aus msdn):

var custQuery = from cust in customers
                where cust.City == "Phoenix"
                select new { cust.Name, cust.Phone };

Dieser Codeausschnitt deklariert die Variable custQuery und weist ihr einen Typ zu, der aus dem LINQ Ausdruck ermittelt wird. Aus dem IEnumerable implementierenden Interface customers werden alle Elemente gewaehlt, deren Property City den Wert Phoenix haben. Die Ergebnisrelation besteht aus Elementen, die anonyme Typen sind. Sie enthalten zwei Attributwerte, die aus einer Zeile der LINQ-Abfrage aggregiert werden. Es ist an dieser Stelle unmoeglich festzulegen, von welchem Typ new { cust.Name, cust.Phone } ist (heisst ja nicht umsonst anonymer Typ).

Genau hier und nur bei solchen Gelegenheiten, sollte var verwendet werden.

Nochmal zum Thema null-Initialisierung: Variablen mit null vorzubelegen zeugt von gutem Code. Jede nicht mit einem Objekt belegte Variable sollte den Wert null erhalten, um Fehlerbehandlung durch Ueberpruefung auf null erst moeglich zu machen. Wer damit argumentiert, dass ja an irgendwelchen Stellen NullReferenceExceptiosn geworfen werden, der gehoert erschossen. Exceptions sind keine Compilerfehler. Sie sollen auch gar keine Compilerfehler ersetzen, solange kein Algorithmus gefunden wurde, der in polynomieller Zeit berechnen kann, ob eine Variable bei fester Eingabe eines Programmes mit null belegt wurde (das Problem ist auf das Halteproblem reduzierbar; demnach ist das Problem unentscheidbar, solange P = NP nicht bewiesen wurde). Sie dienen viel mehr dazu Ausnahmen(!), die zur Laufzeit(!) auftreten behandeln zu koennen. Sollte (bei Vorbelegung mit null) dennoch regelmaessig eine NullReferenceException auftreten, so hat man beim Programmieren wohl Mist gebaut.

Uebrigens basiert LINQ auf dem generischen Interface IEnumerable. Klassen, die IEnumerable implementieren, bieten mittlerweile auch Methoden an, die mit Lambda Expressions genutzt werden koennen. Der oben angegebene Code wird (zur Compiletime) in folgenden Code uebersetzt:

var custQuery = customers.Where(cust => cust.City == "Phoenix").Select(cust => new { cust.Name, cust.Phone });

So und nicht anders. Argh.

Bowling Champions

Samstag, den 1. August 2009

Heute Abend waren wir Bowlen. In Knippie’s Bowlingcenter gibt es regelmaessig Aktionen, bei denen man zum Beispiel eine Art Kamelrennen im Kirmesstil gegen alle anderen Bahnen spielt. Jeder Wurf, bei dem mindestens 7 Punkte erreicht werden, zaehlt.

Aber noch etwas Vorgeplaenkel: Wir waren insgesamt zu viert und sind nicht wirklich so die Bowler. Eigentlich waren wir alle seit Ewigkeiten nicht mehr Bowlen. Nun ging irgendwann das Licht aus und Discolicht wurde angeschaltet. Spaeter erschien auf Leinwaenden ein Kamelrennenscreen mit allen Bahnen. Das Rennen wurde bekanntgegeben und wir haben natuerlich wie die Bloeden drauf los geperzt. Neben uns war anscheinend ein Bowlingverein oder zumindest eine Gruppe von sehr guten Bowlern.

Beim Rennen waren wir interessanterweise immer im vorderen Bereich. Im letzten Viertel ueberholten wir die sehr mannstarke Gruppe von Bahn 4, die bei jedem Wurf laut jubelten. Letztendlich erreichten wir als erstes die maximale Punktzahl und gewannen das Rennen voellig unerwartet mit einem grossen Vorsprung zu den meisten Bahnen aber nur geringem Vorsprung zu Bahn 4. Als Preis erhielten wir alle Gutscheine.

In der Vergangenheit war ich eigentlich immer der absolute Verlierer beim Bowlen und habe noch nie einen Strike geworfen. Heute waren es einige Strikes – sogar in Folge.

Ob da was im Bier war? … Naja, jetzt gehts erstmal ins Delta Essen.