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Es ist wieder so eine Nacht…

… in der ich nicht schlafen kann, obwohl ich es eigentlich sollte, denn ich schreibe in weniger als 4 Stunden eine Klausur. Wie kommt es eigentlich dazu, dass ich haeufig ganze Naechte wach bleibe, obwohl ich so muede bin?

Wie das bei Studierenden haeufig der Fall ist, beginnt man 24 Stunden vor der Klausur mit dem Lernen. Zumindest bei mir ist das haeufiger der Fall, wobei die Kosten-/Leistungsrechnung dabei eigentlich immer gut aufgegangen ist. Nunja, ich habe also mal wieder post-frueh angefangen zu lernen (=Ueberfliegen des Skripts), weil mein Koerper mir zuvor signalisierte, dass er zu faul ist. Skripte sind in Universitaeten ja ueblicherweise laenger als 400 Seiten, also liest man schon eine Weile daran. Spaeter kam ich dann noch auf die gar nicht so schlechte Idee, mir die Musterloesungen zu den Uebungsaufgaben anzuschauen… Und da ist es auch schon passiert: Ich habe nicht auf die Uhr geschaut und ploetzlich war es weit nach 24:00 Uhr. Ein normaler Mensch denkt in einer solchen Situation wohl “Oha, schnell hinlegen und schlafen”. Ich lag schon, also dachte ich mir, da der Zubettgehaufwand entfaellt, koennte ich ja noch eine Folge ABC gucken. Schwupps, ist sie an und dudelt vor sich hin. Ich dreh mich auch so langsam auf die Notebook abgewandte Seite und schliesse meine Augen.

Tja, schoen waers jetzt, wenn ich so einfach einschlafen koennte… Also die naechste Folge XYZ anmachen und auf ein Neues… Upps, jetzt war es schon nach 3:00 Uhr. Ich berechnete flott: Weckzeit minus Drei ergibt… eine Stundenanzahl, nach der kein Wecker mich wach bekommt. Damn. Schlafen gehn heisst also sicheres Verschlafen, was bei einer Klausur zum Nachtermin relativ unguenstig ist.

Strategiewechsel: Ich mache also etwas an, von dem ich mir denke, dass es nebenher dudelt, solange ich mich auf Entspannung konzentriere. Pustekuchen. Es gibt nichts, was nebenher dudeln koennte, ohne dass es meine volle Aufmerksamkeit hat.

Der tote Punkt, auch bekannt als Point of no return, ist da. Ich bin extrem muede. Ich bin mir aber auch darueber im Klaren, dass, sollte ich jetzt einschlafen, ich die Klausur vergessen koennte. Ich verbringe also im Moment die Zeit damit, mich wach zu halten. Das ist gar nicht so einfach. Es bedarf dabei ein hohes Mass an Konzentration. Ich muss darauf achten, dass meine Augen weit genug offen bleiben, da sonst der Lawineneffekt auftritt (die Augenlider rutschen langsam nach unten und irgendwann sind sie soweit unten, dass man sie nicht mehr hoch bekommt. Die Augen sind quasi von einer Lawine begraben). Weiter muss ich mich darauf konzentrieren nicht beim Konzentrieren einzuschlafen.

Famous last words: Kaffee waer jetzt gut.

4 Kommentare zu “Es ist wieder so eine Nacht…”

  1. Babel

    jha viel erfolg :D

  2. neonomicus

    und wie is gelaufen?

  3. visus

    Naechste Frage…

  4. steveoh

    Kauf dir Schlafpillen!!

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