Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, Sie davor zu schätzen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustiände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsächtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.



Monatsarchiv für November 2008

Operatives Produktionsmanagement

Donnerstag, den 27. November 2008

Ich habe ja bereits eine kleine Auflistung von Modulen begonnen, die kein Mensch braucht. Jetzt mal eine Erklaerung zum Modul Operatives Produktionsmanagement. Nur nebenbei: Waehrend ich hier schreibe, sitze ich in der Uebung der selben Veranstaltung. Kleiner Exkurs: Ich studiere Angewandte Informatik – Systems Engineering und muss zu meinem Bedauern auch BWL-lastige Vorlesungen hoeren. Dabei stellt man sehr schnell mit, dass das Niveau zwischen BWL-Vorlesung und Informatik-Vorlesung sehr unterschiedlich ist – hoeflich ausgedrueckt. Um genau zu sein kam es tatsaechlich vor, dass einer meiner Professoren folgende Erklaerung zum Produktsymbol (grosser griech. Buchstabe Pi) gegeben hat:

So meine Damen und Herren, hiervor brauchen Sie gar keine Angst haben: Das ist das Symbol um “Mal” abzukuerzen. Das ist so wie das *kritzelt grosses Sigma auf Folie*. Das *auf Sigma zeigt* heisst “Plus”, das *kritzelt grosses Pi* heisst “Mal”.

Ich muss mir grad verkneifen ein Vergleichsbeispiel aus der Informatik vorzulegen… Nunja, also die BWL Studierenden (bei Informatik kann man auch getrost Student sagen und bleibt dabei noch politisch Korrekt) findet man trotz dieser Kindergartenerklaerung noch sehr viele verdutzte Gesichter.

Eben zeigte uns der Uebungsleiter Graustufenscreenshots von Microsoft Excel und sagte:

Das kann man auch an einem PC mit Microsoft Excel loesen.

ARG! PC meint aber per Definition nur solche Computer, die aus dem Hause Microsoft und Umgebung stammen. Excel… Also das Problem, das damit geloest werden soll sieht ungefaehr so aus:

  • Irgendetwas A muss kleiner als X sein.
  • Irgendetwas B muss kleiner als Y sein.
  • Irgendetwas C muss groesser als X sein.
  • Es ist eine Funktion gegeben.
  • Was ist das Maximum?

Solche – ja, es sind sehr einfache – Aufgaben loest man teilweise schon im Kopf. BWLer nicht. Die muessen dafuer den Simplex-Algorithmus verwenden. Nein halt! Sie muessen ihn nur kennen… Als Informatiker lernt man ihn spaetestens im ersten Semester und kann ihn anwenden bis zum Erbrechen.

Die Uebung zu OPM ist jetzt zu Ende. Mir platzt der Kragen. Und ich schlaf fast ein. So far…

Vorlesungen, die kein Mensch braucht

Donnerstag, den 27. November 2008

Ich beginne mal eine Aufzaehlung:

  • Operatives Produktionsmanagement
  • Investition und Finanzierung
  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre

Weitere folgen sicher irgendwann…

Reductio ad absurdum

Mittwoch, den 26. November 2008

In Anlehnung an die ewige Debatte um Rundfunkgebuehren fuer internetfaehige Computer kam mir eine Idee. Also nachdem der Rundfunkgebuehrenstaatsvertrag in Deutschland so abgeaendert wurde, dass auch Computer gebuehrenpflichtig werden, sofern sie internetfaehig sind, gab es viele Privatleute und Unternehmer, die sich dagegen gewehrt haben. Bis dato gab es keinen Praezidenzfall, jetzt schon. In dem Kontext bin ich auf der oesterreichischen Webseite derStandard.at gelandet, auf der ich folgenden Passus las:

Laut Angaben des Gebühreninfoservice (GIS) sind Rundfunkgebühren auch für einen PC zu entrichten. Auf der Webseite heißt es dazu auf die Frage “Muss ich Rundfunkgebühren bezahlen, wenn ich über meinen PC Rundfunk empfange?”: “Ja. Als “Rundfunkempfangseinrichtung” bezeichnet das Gesetz jedes Gerät, das den Empfang von Rundfunk ermöglicht. Dabei ist es egal, was diese Geräte sonst noch können.

Da die deutsche Gebuehreneinzugszentrale aehnlich argumentiert und ich zumindest in Aussagenlogik nicht ganz weggehoert habe, kam mir dann folgende kleine Idee:

  1. Es ist mit nur wenigen Bauteilen moeglich ein primitives Radio (also eine Rundfunkempfangseinrichtung) zu bauen.
  2. Baut man ein solches Geraet und verwendet dabei zusaetzlich andere Objekte X, so bleibt das resultierende Objekt immernoch eine Rundfunkempfangseinrichtung.
  3. Jede Rundfunkempfangseinrichtung ist gebuehrenpflichtig.

Verwende nun fuer die Objekte X z.B. einen Kugelschreiber, eine Flasche, eine Mikrowelle, einen Tuerrahmen. Jetzt bleiben zwei Moeglichkeiten (wodurch meine Argumentation gueltig ist, da es eine zweiwertige Logik ist):

  1. Es muessen Gebuehren fuer all diese Objekte verlangt werden, da sie rundfunkfaehig sind und es egal sein soll, ob sie eigentlich einen anderen Zweck erfuellen sollen.
  2. Rundfunkgebuehren sind fuer solche Objekte, also auch den Computer nicht gerechtfertigt.

Waehlt man nun Variante 1, so laesst sich leicht zeigen, dass jeder Gegenstand gebuehrenpflichtig ist. Da das nicht sein kann, kann nur Variante 2 gelten. Somit ist bewiesen, dass Rundfunkgebuehren fuer internetfaehige Computer argumentativ nicht haltbar sind.

Um dies zu bekraeftigen, werde ich – sobald ich Zeit habe – ein Beispielgeraet bauen.

Hier der Link zum Artikel bei derStandard.at: http://derstandard.at/?url=/?id=1227287141261

Back again

Donnerstag, den 20. November 2008

So. Die Lange Ausfallzeit ist vorbei. Nachdem alle DNS Server endlich mitbekommen haben, auf welchem Server die Domain jetzt zu zeigen hat, sollte es ueberall wieder gehen.

Nearest Book Meme

Donnerstag, den 13. November 2008

Klaus Pohl, Requirements Engineering – Grundlagen, Prinzipien, Techniken, 2. Aufl.

Materielle und immatrielle Objekte, die innerhalb der Systemgrenze liegen, sind bei Systementwicklung gestaltbar und somit veränderbar.

Instructions / Anleitung:
- Grab the nearest book. / Greif Dir das nächst erreichbare Buch.
- Open it to page 56. / Schlage Seite 56 auf.
- Find the fifth sentence. / Finde den fünften Satz.
- Post the text of the sentence in your journal along with these instructions. / Veröffentliche den Text des Satzes in Deinem Blog zusammen mit dieser Anleitung.
- Don’t dig for your favorite book, the cool book, or the intellectual one: pick the CLOSEST. / Greif nicht Dein Lieblingsbuch oder ein cooles Buch oder ein intellektuelles: Nimm das, das Dir am nächsten ist.