Ich muss gestehen, dass ich geschockt war nicht selber auf diese Eingebung gekommen zu sein. Aber ich kann dem nur zustimmen, wenn ich mein Umfeld damit einbeziehe. Der Feierabend ist tatsaechlich ein Unterschichtenphaenomen. Jemand, der seine Arbeit nicht delegieren kann, da seine Untergebenen nicht die noetige Kompetenz aufweisen bzw. solche, die nicht delegieren koennen, da es einfach keine Menschen gibt, die kompetent genug sind diese Aufgabe zu erfuellen, haben einen hohen Grad an Bildung und Karriere erreicht, was in der westlichen Welt proportional zum Einkommen ist. Sie gehoeren demnach der Oberschicht an. Menschen die dagegen irgendwann nach Hause kommen und dann ihre Ruhe vor der Arbeit haben, scheinen nicht auf einem hohen Karrierelevel zu sein.
Ich muss daraus zudem den Schluss ziehen, dass Privatleben, als Begriff fuer frei verfuegbare, nicht der Arbeit verpflichteten Zeit, Luxus ist, der nur – verzeiht meinen Zynismus – dem Fussvolk moeglich ist.
Da es fuer mich nicht am Morgen ist, sondern noch mitten in der Nacht, muss ich einfach den Autor des Artikels in seinem Schlusswort zitieren:
Falls Sie also bis hierhin noch nicht abgeschaltet haben und dies noch mitten in der Nacht lesen: Willkommen in der Oberschicht, du Wahnsinniger!
Den Artikel findet man in der Karriere-Bibel: Dauerstrom – Feierabend ist ein Unterschichtenphaenomen.
Via Dirks Logbuch.